Holz ist nicht gleich Holz!

  • Heizen Sie ausschließlich naturbelassenes, lufttrockenes Holz in Scheiten oder Stücken mit max. 20 % Restfeuchte. Anhaftende Rinde kann mitverfeuert werden.
  • Heizholz wird am besten zwischen Dezember und Februar geschlagen und sofort - vor dem Lagern! - gespalten. Die einzelnen Scheite dürfen 10 bis max. 20 cm Umfang haben.
  • Heizholz muss vor dem Verbrennen 2 bis 3 Jahre luftig, vor Regen und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Es heizt hervorragend und verbrennt schadstoffarm.
  • Holz lagert am besten unter einem vorgezogenen Dach oder in einer luftigen Holzhütte. Das Holz sollte zu Kreuzstapeln aufgeschichtet werden.
  • Lagern Sie frisch geschlagenes Heizholz nicht im Keller. Nur ganz trockenes Holz kann in einem gut durchlüfteten Keller gelagert werden.
  • Heizholz darf niemals in eine Plastikplane eingepackt werden. Holz braucht Luft und Wind zum Trocknen.
  • Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Heizwerte. Wer Holz nach Gewicht kauft, kommt mit Nadelholz am besten weg. Wer aber das Holz für den Kachelofen nach Raummetern bemessen kauft, der nimmt besser Laubholz.
  • Eichen- und Buchenholz hat den höchsten Heizwert nach Volumen.
  • Verwenden Sie ausschließlich die vom Hersteller genehmigten Brennstoffe.
  • Müll zu verheizen ist streng verboten!

Anzünden - aber wie?

  • Nehmen Sie zum Anfeuern dünnes Holz. Es wird mit einem handelsüblichen Holzanzünder in Brand gesetzt, niemals mit großen Mengen von Papier oder Karton!
  • Oder schichten Sie das Holz kreuzweise, dachartig oder wie ein Zelt. Darauf kommen weiche Holzspäne (keine Sägespäne) und ein zerknülltes Blatt Zeitungspapier ohne Buntdruck.

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